Wasser sparen: Duschen statt Baden
Bei den derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen wird das Lebensmittel Wasser ein noch höheres Gut. Ohne Wasser läuft nichts, doch wenn es läuft, ist das nicht immer gut. Wie, wo und im Alltag am lebenswichtigen Nass gespart werden kann, hat der Märkische Kreis als Untere Wasserbehörde in einer Tipp-Liste zusammengestellt. Dabei geht es um den möglichst sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Dies gilt natürlich nicht nur im Hochsommer, sondern das ganze Jahr.
Autowäsche
Bei jeder Autowäsche tropft öl- und reinigungsmittelhaltiges Schmutzwasser herunter. Deshalb Hände weg von der Selbstwäsche auf dem Hof oder auf der Straße - letzteres ist in vielen Städten und Ge-meinden ohnehin verboten. Moderne Waschanlagen senken den Wasserverbrauch. Sie führen das Waschwasser in einem Kreislauf und reinigen das abfließende öl- und reinigungsmittelhaltige Abwasser.
Dichtungen erneuern
Alle Dichtungen an den Armaturen überprüfen. Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 5.000 Liter Wasser im Jahr verschwenden.
Duschen statt Baden
Beim Baden verbrauchen wir drei Mal soviel Wasser und Energie wie beim Duschen.
Hahn schließen
Beim Händewaschen, Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche das Wasser abstellen. Geschirr nicht unter fließendem Wasser abspülen.
Nur gut gefüllt ist gut
Wasch- und Spülmaschine immer nur voll gefüllt einschalten und die Sparprogramme nutzen. Vorwäsche nur bei stark verschmutzter Wäsche einstellen.
Rasensprengen/Pflanzengießen
Auf Rasensprengen möglichst verzichten, denn selbst nach längeren Trockenzeiten wird der Rasen nach wenigen Regentagen wieder grün. Pflanzen sollten mit gesammeltem Regenwasser gegossen werden - aber natürlich nicht in der prallen Sonne.
Spül-Stopp-Tasten
Spül-Stopp-Tasten bei Toilettenspülkästen benutzen. Toilettenspülung prüfen Durch abgenutzte Dichtungen oder defekte Schließmechanismen kann wertvolles Wasser ungenutzt in die Kanalisation fließen. Durchflussmenge in den Armaturen begrenzen Durch die Verwendung moderner Armaturen mit so genannten Perlatoren (Luftsprudlern) am Waschbecken und in der Dusche lassen sich bis zu 50 Prozent Wasser sparen bei gleichem Nutzungskomfort. Der Effekt wird dadurch erzielt, dass dem Wasser mehr Luft beigemischt wird, so dass der Wasserstrahl so füllig bleibt wie zuvor, obwohl weniger Wasser durchfließt.
Verwendung von Einhandmischbatterien
Bei der Verwendung von Mischbatterien mit je einem Griff bzw. Hebel für kaltes und warmes Wasser muss bei jeder Benutzung mehrfach die Wassertemperatur eingestellt bzw. nachgeregelt werden. Durch die Verwendung von Mischbatterien wird neben der Vermeidung von Vor- und Nachregelverlusten von bis zu 25 Prozent gleichzeitig der Nutzungskomfort beim Waschen und Duschen gesteigert.


