Psychische Erkrankungen können jeden treffen
Interessante Vorträge, zum Teil lebhafte Diskussionen und viele Impulse nahmen die Besucher der Veranstaltung "Gemeindepsychiatrie trifft Landesgartenschau" aus Hemer mit. "Wir müssen die Psychiatrie mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken", erklärte der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Thomas Gemke, den eher ungewöhnlichen Veranstaltungsort.
Seelische Erkrankungen sind in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet, allen voran die Depression, die als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts gilt. Da ist es an der Zeit, das Thema nicht mehr unter den Teppich zu kehren, sondern offensiv anzugehen. "Menschen mit seelischen Erkrankungen sind genauso Bestandteil unseres Gemein-wesens wie gesunde Menschen und/oder Menschen mit körperlichen Gebrechen", machte Gemke deutlich. "Eine psychische Erkrankung kann jeden jederzeit selber treffen", ergänzte Bürgermeister Michael Esken in seinem Grußwort.
Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sieht den Märkischen Kreis mit seinem Netzwerk aus dezentralen Beratungsstellen, Therapie- und Betreuungseinrichtungen gut aufgestellt. Er freute sich, dass sich der Irrgar-ten, den der LWL auf dem Gelände der Landesgartenschau angelegt hatte, zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat. Er symbolisiere das Ziel jeder Therapie, nach ei-ner anfänglichen Orientierungslosigkeit wieder seine eigene Mitte zu finden.
Die Initiatoren der Veranstaltung, allen voran die Hans-Prinzhorn-Klinik des LWL in Hemer, die Gesundheitskonferenz, die beiden Gemeindepsychiatrischen Verbünde sowie der Sozialpsychiatrische Dienst des Märkischen Kreises hatten für die Besucher der Landesgartenschau ein buntes Programm zusamengestellt. An den Ständen beispielsweise der Diakonie Mark-Ruhr e.V., der evangelischen Frauenhilfe Westfalen, der Kreisverwaltung, des LWL, der Vereins Biotop und eingen mehr, konnten sich die Besucher ausführlich informieren und selbst kreativ werden. Viele Kinder nahmen den Treppenlauf als sportliche Herausforderung wahr.
Auch die Vorträge fanden rege Beachtung. Das Thema "Depression" stand im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Patrick Debbelt von der Hans-Prinzhorn-Klinik. Dr. Stefan Schrimi aus dem Klinikum Lüdenscheid berichte über die Beahndlungsmethode "Homöopathie und Psychiatrie und Dr. Hans Ludwig Becker (HPK) referierte über die Depressionskampagne des Märkischen Kreises.
Hintergrund:
Die Veranstaltung in Hemer ist eingebettet in eine kreisweite Kampagne gegen Depres-sion. An dieser Kampagne sind neben der Hans-Prinzhorn-Klinik und der Psychiatri-schen Klinik des Klinikums Lüdenscheid auch der Sozialpsychiatrische Dienst des Mär-kischen Kreises beteiligt.
Der Sozialpsychiatrische Dienst ist in den Städten und Gemeinden häufig einer der ersten Ansprechpartner für Menschen, die Beratung, Betreuung und Begleitung bei Suchtproblemen, Alzheimer/Demenz oder seelischen Erkrankungen oder Krisen su-chen. Weitere Informationen unter www.maerkischer-kreis.de.
Im Rahmen der Kampagne wurde eine E-Mail-Beratung eingerichtet. Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zum Thema Depressionen können unter der E-Mail-Adresse: info-depression@wkp-lwl.org gestellt werden. Innerhalb einer Woche werden diese Fragen durch Fachleute der Hans-Prinzhorn-Klinik beantwortet
Seelische Erkrankungen sind in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet, allen voran die Depression, die als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts gilt. Da ist es an der Zeit, das Thema nicht mehr unter den Teppich zu kehren, sondern offensiv anzugehen. "Menschen mit seelischen Erkrankungen sind genauso Bestandteil unseres Gemein-wesens wie gesunde Menschen und/oder Menschen mit körperlichen Gebrechen", machte Gemke deutlich. "Eine psychische Erkrankung kann jeden jederzeit selber treffen", ergänzte Bürgermeister Michael Esken in seinem Grußwort.
Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sieht den Märkischen Kreis mit seinem Netzwerk aus dezentralen Beratungsstellen, Therapie- und Betreuungseinrichtungen gut aufgestellt. Er freute sich, dass sich der Irrgar-ten, den der LWL auf dem Gelände der Landesgartenschau angelegt hatte, zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat. Er symbolisiere das Ziel jeder Therapie, nach ei-ner anfänglichen Orientierungslosigkeit wieder seine eigene Mitte zu finden.
Die Initiatoren der Veranstaltung, allen voran die Hans-Prinzhorn-Klinik des LWL in Hemer, die Gesundheitskonferenz, die beiden Gemeindepsychiatrischen Verbünde sowie der Sozialpsychiatrische Dienst des Märkischen Kreises hatten für die Besucher der Landesgartenschau ein buntes Programm zusamengestellt. An den Ständen beispielsweise der Diakonie Mark-Ruhr e.V., der evangelischen Frauenhilfe Westfalen, der Kreisverwaltung, des LWL, der Vereins Biotop und eingen mehr, konnten sich die Besucher ausführlich informieren und selbst kreativ werden. Viele Kinder nahmen den Treppenlauf als sportliche Herausforderung wahr.
Auch die Vorträge fanden rege Beachtung. Das Thema "Depression" stand im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Patrick Debbelt von der Hans-Prinzhorn-Klinik. Dr. Stefan Schrimi aus dem Klinikum Lüdenscheid berichte über die Beahndlungsmethode "Homöopathie und Psychiatrie und Dr. Hans Ludwig Becker (HPK) referierte über die Depressionskampagne des Märkischen Kreises.
Hintergrund:
Die Veranstaltung in Hemer ist eingebettet in eine kreisweite Kampagne gegen Depres-sion. An dieser Kampagne sind neben der Hans-Prinzhorn-Klinik und der Psychiatri-schen Klinik des Klinikums Lüdenscheid auch der Sozialpsychiatrische Dienst des Mär-kischen Kreises beteiligt.
Der Sozialpsychiatrische Dienst ist in den Städten und Gemeinden häufig einer der ersten Ansprechpartner für Menschen, die Beratung, Betreuung und Begleitung bei Suchtproblemen, Alzheimer/Demenz oder seelischen Erkrankungen oder Krisen su-chen. Weitere Informationen unter www.maerkischer-kreis.de.
Im Rahmen der Kampagne wurde eine E-Mail-Beratung eingerichtet. Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zum Thema Depressionen können unter der E-Mail-Adresse: info-depression@wkp-lwl.org gestellt werden. Innerhalb einer Woche werden diese Fragen durch Fachleute der Hans-Prinzhorn-Klinik beantwortet


