"MK-Kultur live" sorgt für Besucherrekord
21.000 auf der Landesgartenschau in Hemer
Mit seinem interessanten Kulturprogramm hat der Märkische Kreis zum Besucherrekord auf der Landesgartenschau in Hemer beigetragen. Mehr als 21.000 Gäste - 6.109 am Samstag und 14.992 am Sonntag - wollten sich die zahlreichen Angebote auf dem LGS-Gelände nicht entgehen lassen. Reger Betrieb herrschte an den Ständen der Museen der Burg Altena, dem Deutschen Drahtmuseum oder der Luisenhütte Balve-Wocklum. Ob Filzen, Drahtbiegen, Münzengießen oder Schmieden - die knapp 400 Helfer und Akteure freuten sich über großen Zuspruch. Gut angenommen wurde auch die Fotoaktion, für die sich die Kinder ebenso wie Erwachsene einen Ritterhelm aufsetzen und ein Kettenhemd anziehen durften.
Das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises hatte während des Wochenendes in der Grohe-Halle Quartier gefunden. In historischer Arbeitskleidung präsentierten sich dort Papiermacher, Schriftsetzer, Buchbinder und Setzer. Wer über seine Zukunft mehr wissen wollte, der konnte sich im Zelt der Wahrsager in seine Karten schauen lassen. Feuerspucker, Stelzenläufer in ihren Fabelkostümen und der Falkner mit seinen fliegenden Hauptdarstellern erfreuten sich ebenfalls bei ihren Auftritten eines regen Interesses.
Für den guten Ton auf dem Landesgartenschau-Gelände hatte der Fachdienst Kultur des Mär-kischen Kreises die Gruppe "Blau-Rot Hammerschlag" mit ihrem Schrottophon im Park der Sinne positioniert. Das blasmusikalische Kraftwerk "Schwarz-Rot Atemgold 09" zeigte, welche Wirbelstürme mit Kubikmetern an Atemluft ausgelöst werden können. Für den zweifellos musi-kalischen Höhepunkt sorgte das Märkische Jugendsinfonieorchester. Mehrere Hundert Zuhörer ließen sich das Konzert am Sonntagnachmittag nicht entgehen. Dirigent Thomas Grote hatte mit den jugendlichen Musikern eine Woche lang das Programm unter dem Titel "Hoch auf'm Berg - tief im Tal" einstudiert. Gespielt wurden die Ouvertüre zu "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber, Sinfonische Metamorphosen von Paul Hindemith und die Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op.68. Bereits am Samstag hielten die Landesgartenschau-Besucher vor der Bühne der Grohe-Halle inne und verfolgten die Generalprobe.
Der MJO-Parcours bot Einblicke in die "mobile Werkstatt" der jungen Geigenbaumeisterin Katinka Wolfframm aus Iserlohn. Instrumentengruppen des Orchesters gingen durch das Publikum und spielen ausgewählte Werke, und Komponist Stephan Quan-del, seit 2003 als Pianist Mitglied des MJO, komponierte ein Musikstück, das in Hemer uraufgeführt wurde.
Weit gereiste Gäste hatte Landrat Thomas Gemke, der beide Tage eröffnete, mitgebracht zum Kulturwochenende des Kreises. Aus dem polnischen Partnerschaftskreis Ratibor in Oberschlesien waren Landrat Adam Haiduk sowie der Vorsitzende des Aus-wärtigen Ausschusses beim Kreisrat in Ratibor, Leonard Malcharzcyk, nach Hemer gekommen. Sie zeigten sich bei einem geführten Rundgang über das Gelände beeindruckt vom Kulturangebot sowie von dem, was da an der Ostenschlahstraße entstanden ist. Mit Hemers Bürgermeister Michael Esken erinnerten sich die beiden an ihren Besuch im vergangenen Jahr, als das Landesgartenschau-Gelände noch eine Großbaustelle war.
"MK-Kultur live" war die zweite Veranstaltung des Märkischen Kreises auf der Landesgartenschau in diesem Jahr. Ende Mai hatte die Kreisverwaltung unter dem Titel "Wir im Märkischen Kreis" über ihre vielfältigen Aufgaben informiert. Mit zusammen gut 36.000 Besuchern wurden die Erwartungen weit übertroffen. Maßgeblich beteiligt ist der Kreis auch am Stand des Freizeit- und Touristikverbandes Märkisches Sauerland e.V. auf der LGS. Am Dodekaeder auf dem Forumsplatz werden die Touristen und Ausflügler über die gesamte Dauer der Landesgartenschau über die landschaftlichen Schönheiten sowie lohnenden Ziele im Märkischen Kreis informiert.
Das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises hatte während des Wochenendes in der Grohe-Halle Quartier gefunden. In historischer Arbeitskleidung präsentierten sich dort Papiermacher, Schriftsetzer, Buchbinder und Setzer. Wer über seine Zukunft mehr wissen wollte, der konnte sich im Zelt der Wahrsager in seine Karten schauen lassen. Feuerspucker, Stelzenläufer in ihren Fabelkostümen und der Falkner mit seinen fliegenden Hauptdarstellern erfreuten sich ebenfalls bei ihren Auftritten eines regen Interesses.
Für den guten Ton auf dem Landesgartenschau-Gelände hatte der Fachdienst Kultur des Mär-kischen Kreises die Gruppe "Blau-Rot Hammerschlag" mit ihrem Schrottophon im Park der Sinne positioniert. Das blasmusikalische Kraftwerk "Schwarz-Rot Atemgold 09" zeigte, welche Wirbelstürme mit Kubikmetern an Atemluft ausgelöst werden können. Für den zweifellos musi-kalischen Höhepunkt sorgte das Märkische Jugendsinfonieorchester. Mehrere Hundert Zuhörer ließen sich das Konzert am Sonntagnachmittag nicht entgehen. Dirigent Thomas Grote hatte mit den jugendlichen Musikern eine Woche lang das Programm unter dem Titel "Hoch auf'm Berg - tief im Tal" einstudiert. Gespielt wurden die Ouvertüre zu "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber, Sinfonische Metamorphosen von Paul Hindemith und die Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op.68. Bereits am Samstag hielten die Landesgartenschau-Besucher vor der Bühne der Grohe-Halle inne und verfolgten die Generalprobe.
Der MJO-Parcours bot Einblicke in die "mobile Werkstatt" der jungen Geigenbaumeisterin Katinka Wolfframm aus Iserlohn. Instrumentengruppen des Orchesters gingen durch das Publikum und spielen ausgewählte Werke, und Komponist Stephan Quan-del, seit 2003 als Pianist Mitglied des MJO, komponierte ein Musikstück, das in Hemer uraufgeführt wurde.
Weit gereiste Gäste hatte Landrat Thomas Gemke, der beide Tage eröffnete, mitgebracht zum Kulturwochenende des Kreises. Aus dem polnischen Partnerschaftskreis Ratibor in Oberschlesien waren Landrat Adam Haiduk sowie der Vorsitzende des Aus-wärtigen Ausschusses beim Kreisrat in Ratibor, Leonard Malcharzcyk, nach Hemer gekommen. Sie zeigten sich bei einem geführten Rundgang über das Gelände beeindruckt vom Kulturangebot sowie von dem, was da an der Ostenschlahstraße entstanden ist. Mit Hemers Bürgermeister Michael Esken erinnerten sich die beiden an ihren Besuch im vergangenen Jahr, als das Landesgartenschau-Gelände noch eine Großbaustelle war.
"MK-Kultur live" war die zweite Veranstaltung des Märkischen Kreises auf der Landesgartenschau in diesem Jahr. Ende Mai hatte die Kreisverwaltung unter dem Titel "Wir im Märkischen Kreis" über ihre vielfältigen Aufgaben informiert. Mit zusammen gut 36.000 Besuchern wurden die Erwartungen weit übertroffen. Maßgeblich beteiligt ist der Kreis auch am Stand des Freizeit- und Touristikverbandes Märkisches Sauerland e.V. auf der LGS. Am Dodekaeder auf dem Forumsplatz werden die Touristen und Ausflügler über die gesamte Dauer der Landesgartenschau über die landschaftlichen Schönheiten sowie lohnenden Ziele im Märkischen Kreis informiert.


