Erfolgreiche Simulationsfahrt des RAAM 2019 Team zum Partnerkreis Elbe-Elster

Herzlicher Empfang in Bad Liebenwerda, Foto: Thorsten Hoffgaard
Herzlicher Empfang in Bad Liebenwerda, Foto: Thorsten Hoffgaard

Pressemeldung vom 06.06.2017
| Simulation von Teamfähigkeit, Logistik, Rollenverteilung im Betreuerteam und natürlich ein erster Ausdauertest für die Radsportler waren vorrangige Ziele der Simulationsfahrt des RAAM Teams 2019 nach Bad Liebenwerda. Ganz nebenbei warben sie im brandenburgischen Partnerkreis aber auch für die Burg Altena, den Radtourismus im Sauerland und für weitere Sponsoren für ihren ganz speziellen Traum: Der Teilnahme am legendären Race Across America von der West- bis zur Ostküste der USA 2019.

Angefeuert von Familie, Freunden und Fans starteten die vier Radsportler Julian Becker und Markus Gärtner aus Herscheid, Sven Dunker aus Plettenberg und Milivoje Nilovic aus Meinerzhagen pünktlich um 17 Uhr von der Herscheider Gemeinschaftshalle. Begleitet wurden sie dabei von Teamkoordinator Frank Lachnitt aus Plettenberg, Physiotherapeut Volker Stuberg aus Kierspe, Chefnavigator Alexander Fink aus Frankfurt, Ralf Vogler aus Herscheid und Medienspezialist Jannik Fischbach aus Olpe. In Plettenberg stiegen drei Radfahrer in den Teambus um und Julian Becker übernahm die erste Schicht, gefolgt und vom Verkehr abgeschirmt von dem Followcar. Etwa alle 30 Kilometer wechselten sich die Fahrer ab. „ Die Hauptlast liegt eigentlich bei den Betreuern“, behauptete Frank Lachnitt vor der Abfahrt. „Während sich die Radler ausruhen, werden sie von uns chauffiert, mit Essen und Trinken versorgt und bei Laune gehalten“. Bei trockenem Wetter klappte die ca. 530 Kilometer lange Hinfahrt durch die Nacht bis auf kleine Radreparaturen reibungslos. So reibungslos, dass das Team am Samstag, 3.06., zu früh in Bad Liebenwerda ankam. "Die Nonstop-Fahrt in den Landkreis Elbe-Elster war für uns eine wichtige Erfahrung. Wir haben bei dieser Simulation unter anderem verschiedene Räder testen können und unterschiedliche Streckenprofile bewältigt. Alles lief wie am Schnürchen, so dass wir nach 16 Stunden Dauerfahrt bereits um 9 Uhr zum Frühstück in Bad Liebenwerda eingetroffen sind", erläuterte Frank Lachnitt. Während sich die Radler eine Pause gönnten, kümmerte sich die Crew bereits um die Logistik der Heimfahrt. Und das Zweirad-Center Schicketanz leistete unbürokratische Reparaturhilfe beim Fahrradteam aus dem Märkischen Kreis.

Mittags fand Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Elbe-Elsterkreises auf dem Marktplatz von Bad Liebenwerda herzliche Begrüßungsworte. Dann ging es ganz entspannt weiter zu einer Radwanderungen mit etwa 60 Freizeitradlern und den Bürgermeistern der Städte Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbrück und Mühlberg, Thomas Richter, Andreas Claus und Hannelore Brendel zu Sehenswürdigkeiten des Landkreises Elbe-Elster. Ausgangs- und End-punkt war die Stadt Bad Liebenwerda. Von dort ging es zum Marktplatz in Wahrenbrück, weiter über den Pfarrgarten Saxdorf nach Schloss Martinskirchen und schließlich zum Reformationsmuseum "Mühlberg 1547" in der gleichnamigen Elbestadt, von wo es zurück in die Kurstadt ging. Auf dem Marktplatz in Bad Liebenwerda und an den anderen Zwischenstationen im Landkreis mussten die Radler aus dem Märkischen Kreis dann immer wieder über ihr ehrgeiziges Vorhaben erzählen, das sie in zwei Jahren über 4.800 Kilometer durch zwölf US-Bundesstaaten in Amerika führen wird. Abends ging es dann für das RAAM nach einem ausgiebigen Essen und einer Massage direkt in Bett. Uns bleibt nur, danke zu sagen für die freundliche Aufnahme und die hervorragende Organisation“, sagte Frank Lachnitt zum Abschied.

Äußerst zufrieden zeigte sich auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski am Ende der Radtour mit dem Spendenaufkommen von 750 Euro für den Verein HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster e.V. Die gemeinnützige Einrichtung kümmert sich darum, das Leben mit Krebsdiagnose zu erleichtern und übernimmt dafür die gesamte nichtärztliche Betreuung der Patienten und bietet auch den Angehörigen Hilfe zur physischen und psychi-schen Stabilisierung an.

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr machten sich die Märker wieder auf den Heimweg. Strömender Regen wirkte teilweise wie Schmierseife auf den Straßen. Bei einem Sturz in einer Kurve zog sich Sven Dunker einige schmerzhafte Blessuren zu, konnte aber später weiterfahren. Als kleine Schikane erwiesen sich auch die Steigungen insbesondere auf den letzten 150 Kilometern. Dennoch blieb die Stimmung gut. "Unsere Fahrer haben gute Beine" lobte Lachnitt. Auf facebook konnten die Fans dank der Teamfotos und der Videoaufnahmen von Jannik Fischbach einen Eindruck vom Organisations- und Logistikaufwand einer solchen Simulationsfahrt gewinnen. Um 1.10 Uhr in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag kamen die Sportler wieder in Herscheid an.

Weitere Informationen:
• https://www.facebook.com/RAAMteam2019.de/
• http://www.raamteam2019.de/index.htm#

Das RAAM Team aus dem Märkische Kreis wirbt für die Burg Altena und den Sauerlandtourismus
Das RAAM Team aus dem Märkische Kreis wirbt für die Burg Altena und den Sauerlandtourismus
Zuletzt aktualisiert am: 06.06.2017