Wie voll sind die Pflegeheime?

Kreis startet Auslastungsabfrage

Wie ausgelastet sind die Pflegeeinrichtunge. Das möchte der Kreis mit einer Umfrage herausfinden. Foto: Ulrich Odebralski/Märkischer Kreis
Wie ausgelastet sind die Pflegeeinrichtunge. Das möchte der Kreis mit einer Umfrage herausfinden. Foto: Ulrich Odebralski/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 22.02.2018
|

Wie ausgelastet sind die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste im Märkischen Kreis? Das möchte der Kreis genau wissen und hat eine entsprechende Umfrage gestartet. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über einen möglichen Pflegenotstand in Deutschland. Ob man im Märkischen Kreis auch davon sprechen kann oder ob das Angebot auskömmlich ist, ist derzeit Gegenstand der Auslastungsabfrage.


Grundlage dafür ist das Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen, das eine regelmäßige Bestandsaufnahme aller Pflegeangebote durch die Kreise und kreisfreien Städte vorsieht. Im Zentrum stehen Fragen zur tatsächlichen Auslastung in den Pflegeheimen wie auch Informationen darüber, inwieweit die Bewohner in den Einrichtungen aus dem Kreis oder aus den umliegenden Regionen kommen.  


„In diesem Jahr haben wir neben den stationären Pflegeinrichtungen auch die Tagespflegen und sogar die ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaften in unsere Erhebung mit aufgenommen“, weiß Torsten Sauer, beim Kreis unter anderem für die Gesundheits- und Pflegeplanung zuständig. Die erweiterte Perspektive soll die Veränderung im Pflegeangebot berücksichtigen. „Die Bedeutung der Tagespflege steigt von Jahr zu Jahr, auch die Zahl der Wohngemeinschaften wächst stetig“, so Sauer. Insofern sei es folgerichtig, sich neben den etwa 60 Pflegeheimen auch um die Nutzung der anderen Pflegeangebote zu kümmern.


Bis Ende Februar haben die befragten Einrichtungen Zeit ihre Fragebögen an den Kreis zu schicken. Im Anschluss daran erfolgt die Auswertung. Mit den Ergebnissen wird ab Mitte Mai zu rechnen sein.

Zuletzt aktualisiert am: 22.02.2018