Landrat trifft führende Kirchenvertreter

Zu Gast bei der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn-Hagen

Trafen sich zum Gedankenaustausch: (von links) Dechant Johannes Hammer, Dechant Patrick Schnell, Superintendentin Martina Espelöer, Landrat Thomas Gemke, Viola Endruschat und Superintendent Klaus Majoress. Foto: Klaus Mickein/Märkischer Kreis
Trafen sich zum Gedankenaustausch: (von links) Dechant Johannes Hammer, Dechant Patrick Schnell, Superintendentin Martina Espelöer, Landrat Thomas Gemke, Viola Endruschat und Superintendent Klaus Majoress. Foto: Klaus Mickein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 05.03.2018
|

Ganz im Zeichen offener und vertrauensvoller Zusammenarbeit stand das Gespräch der Dechanten und Superintendenten mit der Spitze der Kreisverwaltung. Auf Einladung von Superintendentin Martina Espelöer fand der traditionelle Gedankenaustausch diesmal in der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn-Hagen statt. Am Beispiel einer Intensivwohngruppe für Mädchen gab Viola Endruschat, Abteilungsleiterin der Erziehungshilfen Iserlohn, einen Einblick in die Arbeit der Jugendhilfe. In dieser Wohngruppe leben sieben Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren, die extreme Lebensgeschichten mitbringen, Gewalt und sexuellen Missbrauch erfahren haben. Von ihren ausschließlich weiblichen Betreuerinnen erfahren sie die persönliche Begleitung und fachliche Hilfe, die sie in ihrer aktuellen Lebenssituation benötigen. „Aber auch die Eltern bleiben in dieser Zeit mit im Blick, weil sie für die Kinder die wichtigsten Menschen in ihrem Leben bleiben“, erklärt Viola Endruschat.


Von den Jugendlichen spannte sich der Gesprächsfaden über die stabile Arbeitsmarktsituation im Märkischen Kreis, die Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, vorstellte. Anschließend präsentierte Ralf Kling, Fachdienstleiter Pflege bei der Kreisverwaltung, die Pflegeberatung im Märkischen Kreis. Hier ist der Bedarf in den vergangenen Jahren aufgrund der älter werdenden Bevölkerung gestiegen, so dass der Kreis mehrere monatliche Sprechstunden in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige eingerichtet hat. Ziel der Beratung ist es, Wege aufzuzeigen, um pflegebedürftigen Menschen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.


Abschließend berichteten Superintendentin Martina Espelöer und Superintendent Klaus Majoress über das neu gegründete Evangelische Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg, das zum 1. Januar seine Arbeit aufgenommen hat. Mit rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kreiskirchenamt die Verwaltung für 82 Kirchengemeinden und rund 250.000 Gemeindeglieder in den vier evangelischen Kirchenkreisen Arnsberg, Lüdenscheid-Plettenberg, Iserlohn und Soest die größte Behörde innerhalb der evangelischen Landeskirche von Westfalen. 

Zuletzt aktualisiert am: 05.03.2018