Nachwuchsbands steigen in den Ring

Detlef Krüger (Märkischer Kreis), Anne Alban (SPD-Kulturausschuss), Ingo Starink und Klaus Sonnabend (KultStädte e.V.) sowie Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper stellten das Konzept vor. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Detlef Krüger (Märkischer Kreis), Anne Alban (SPD-Kulturausschuss), Ingo Starink und Klaus Sonnabend (KultStädte e.V.) sowie Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper stellten das Konzept vor. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 22.05.2018
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Acht heimische Nachwuchsbands steigen Mitte November beim Bandcontest „Beat the Band“ im Festsaal Hohe Steinert in Lüdenscheid im wahrsten Sinne des Wortes gegeneinander in den Ring. Die Idee und das organisatorische Procedere wurde jetzt in Lüdenscheid vorgestellt. Veranstaltet wird der Contest vom Märkischen Kreis in Zusammenarbeit mit dem Verein „KultStädte e.V.“ aus Lüdenscheid. 


Dessen Vorsitzende Klaus Sonnabend und Ingo Starink haben sich für den Bandabend etwas ganz Besonderes einfallen lassen. „Jede Band spielt mit dem gleichen Equipment in einem Boxring, den wir aufbauen. Jede Gruppe hat drei Runden, also maximal sechs Minuten Zeit, Jury und Publikum für sich zu begeistern“, erklärt Ingo Starink. „Wenn acht Bands gegeneinander antreten, können wir ein Viertel-, ein Halbfinale sowie ein Finale veranstalten“, ergänzt Klaus Sonnabend.


Angestoßen worden war die Aktion vom Kulturausschuss es Märkischen Kreises auf Antrag der SPD. Die Kreispolitiker suchten nach dem „Aus“ des Burgrocks nach einem neuen Weg, heimischen Nachwuchsbands eine Auftrittsmöglichkeit zu verschaffen. Deshalb wurden 10.000 Euro für die Durchführung in den Kreishaushalt eingestellt. „Wir wollten schräger, anders, hipper werden“, erläuterte Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Kreis, die Besonderheit des Bandcontests. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper ergänzt: „Ich kenne so eine Art den musikalischen Nachwuchs zu fördern noch nicht. Das hört sich ganz spannend an.“ 


Teilnahmeberechtigt sind alle Gruppen aus dem Märkischen Kreis. Die Musiker dürfen nicht älter als 27 Jahre sein, Einschränkungen hinsichtlich der Musikrichtung gibt es nicht. „Es müssen nur eigene Stücke gespielt werden“, gibt Klaus Sonnabend vor. Die nur kurze Auftrittszeit bei jeder Runde erfordere von jeder Band „ein wohl überlegtes Konzept“, um zu überzeugen.


Bewerben können sich heimische Bands ab dem 1. Juni. Dann wird die Seite für den Bandcontest auf der Homepage www.kultstaedte.de freigeschaltet. Dort können die Gruppen dann alle Bandinfos, Fotos und Demoversionen ihrer Stücke abspeichern. Eine fachkundige Jury wird dann die Vorauswahl treffen. Am Freitag, 16. November, steigen die acht ausgewählten Gruppen dann im Festsaal Hohe Steinert ab 19 Uhr in den Ring.


Den Sieger-Bands winken lukrative Preise – ein mit Gage belohnter Auftritt auf der KultStädte-Bühne beim Lüdenscheider Stadtfest, eine Musikvideo-Produktion, ein Wochenende im Tonstudio sowie ein Einkaufsgutschein für einen Musikstore.

Zuletzt aktualisiert am: 22.05.2018