Das Handwerk
Mehr als 30.000 Menschen im Kreis verdienen ihren Lebensunterhalt in einem
der 3.146 Handwerksbetriebe. Hinzu kommen noch einmal 2.194
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 664 handwerksähnlichen
Unternehmen. Das Handwerk hat eine große Bedeutung für die
Region. Zusammen erwirtschaften die Firmen einen Umsatz von knapp 2,1
Milliarden Euro. In der Region ist die Kreishandwerkerschaft
Märkischer Kreis mit den Geschäftsstellen in Iserlohn und
Lüdenscheid als „Arbeitgeberverband Handwerk“ für 45
verschiedene Innungen zuständig. Im Jahr 2001 konnte die
Kreishandwerkerschaft Iserlohn ihr 100-jähriges Jubiläum
feiern.
Von Baugewerken und Bekleidung über Klempner, Konditoren, Sanitär- und Heizungstechnik reicht die Palette bis hin zu Uhrmachern und Zimmerern. Ferner kommt dem Nahrungs- und Genussmittelhandwerk, dem traditionsreichen Metallhandwerk sowie dem Handwerk für Gesundheits- und Körperpflege ein besonders hoher Stellenwert zu. Das Handwerk im Märkischen Kreis kann mit Recht als vielseitigster Wirtschaftsbereich der mittelständischen Gewerbe bezeichnet werden. Von den bundesweit 94 verschiedenen Berufsbildern im Handwerk werden die meisten auch im heimischen Wirtschaftsraum angeboten.
Neueste Technologien haben in den Handwerksbetrieben Fuß gefasst. Computer gestütztes Konstruieren und Fertigen gehört unverzichtbar dazu. Es werden moderne Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt. Etwa die Hälfte der märkischen Handwerksbetriebe ist mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten und nutzt dieses Medium, um Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die „Hand-in-Hand-Werker GmbH“ ist ein weiteres Angebot, handwerkliche Arbeiten aus einer Hand zu ermöglichen. Die Mitgliedsbetriebe sind ausschließlich regional ansässige Meisterbetriebe mit zumeist jahrzehntelanger Erfahrung.
Das Metall- und Elektrohandwerk hat, gemessen an Umsatz und Beschäftigung, die größte Bedeutung. Gut 40 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diesen beiden Handwerksbereichen tätig. 60 Prozent des Umsatzes werden von diesen zwei Gruppen erzielt. Die Handwerksbetriebe erfüllen auch eine wichtige Funktion als Zulieferer. Die Industrie ist traditionell im eisen-, stahl-, blech- und metallverarbeitenden Gewerbe tätig. In jüngerer Zeit kam die Elektroindustrie hinzu.
Durchschnittlich haben die regionalen Handwerksfirmen zehn Beschäftigte. Keine Handwerksbranche kann eine Beschäftigung von im Schnitt mehr als zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorweisen. Die Nahrungsmittel-, Gesundheits- und Körperpflegebetriebe kommen auf elf, der Elektro- und Metallbereich auf zehn Beschäftigte im Durchschnitt.
Mitte des Jahres 2001 gab es in den Firmen rund 2.500 besetzte Ausbildungsstellen in den verschiedensten Handwerksberufen. Unter dem Motto „Die Jugend von heute für das Handwerk von morgen“ unternimmt die Kreishandwerkerschaft vielseitige Aktivitäten, um jungen Menschen eine handwerkliche Berufslaufbahn zu ermöglichen. Auch für Frauen und Mädchen gibt es gute Chancen. Neben den klassischen Frauenberufen wie Konditorei-, Bäckerei- und Fleischereifachverkäuferin, Frisörin sowie Konditorin lässt sich eine deutliche Zunahme der Mädchen in vielen Ausbildungsbereichen feststellen. So sind schon heute fast 25 Prozent aller Auszubildenden im Handwerk junge Frauen.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade im Handwerk die Arbeitsplätze sicher, wirtschaftlich attraktiv und zukunftssicher sind. Das gilt auch heute noch. Andererseits gingen auch am märkischen Handwerk die Strukturveränderungen der vergangenen Jahre nicht spurlos vorüber. So wird es ein Problem der nächsten Jahre sein, für viele Handwerksbetriebe einen passenden Nachfolger zu finden. Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft bemühen sich hier verstärkt um Beratungsangebote für Handwerksmeister, die ihr Unternehmen abgeben, und für Existenzgründer, die einen Handwerksbetrieb übernehmen wollen.
Von Baugewerken und Bekleidung über Klempner, Konditoren, Sanitär- und Heizungstechnik reicht die Palette bis hin zu Uhrmachern und Zimmerern. Ferner kommt dem Nahrungs- und Genussmittelhandwerk, dem traditionsreichen Metallhandwerk sowie dem Handwerk für Gesundheits- und Körperpflege ein besonders hoher Stellenwert zu. Das Handwerk im Märkischen Kreis kann mit Recht als vielseitigster Wirtschaftsbereich der mittelständischen Gewerbe bezeichnet werden. Von den bundesweit 94 verschiedenen Berufsbildern im Handwerk werden die meisten auch im heimischen Wirtschaftsraum angeboten.
Neueste Technologien haben in den Handwerksbetrieben Fuß gefasst. Computer gestütztes Konstruieren und Fertigen gehört unverzichtbar dazu. Es werden moderne Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt. Etwa die Hälfte der märkischen Handwerksbetriebe ist mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten und nutzt dieses Medium, um Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die „Hand-in-Hand-Werker GmbH“ ist ein weiteres Angebot, handwerkliche Arbeiten aus einer Hand zu ermöglichen. Die Mitgliedsbetriebe sind ausschließlich regional ansässige Meisterbetriebe mit zumeist jahrzehntelanger Erfahrung.
Das Metall- und Elektrohandwerk hat, gemessen an Umsatz und Beschäftigung, die größte Bedeutung. Gut 40 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diesen beiden Handwerksbereichen tätig. 60 Prozent des Umsatzes werden von diesen zwei Gruppen erzielt. Die Handwerksbetriebe erfüllen auch eine wichtige Funktion als Zulieferer. Die Industrie ist traditionell im eisen-, stahl-, blech- und metallverarbeitenden Gewerbe tätig. In jüngerer Zeit kam die Elektroindustrie hinzu.
Durchschnittlich haben die regionalen Handwerksfirmen zehn Beschäftigte. Keine Handwerksbranche kann eine Beschäftigung von im Schnitt mehr als zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorweisen. Die Nahrungsmittel-, Gesundheits- und Körperpflegebetriebe kommen auf elf, der Elektro- und Metallbereich auf zehn Beschäftigte im Durchschnitt.
Mitte des Jahres 2001 gab es in den Firmen rund 2.500 besetzte Ausbildungsstellen in den verschiedensten Handwerksberufen. Unter dem Motto „Die Jugend von heute für das Handwerk von morgen“ unternimmt die Kreishandwerkerschaft vielseitige Aktivitäten, um jungen Menschen eine handwerkliche Berufslaufbahn zu ermöglichen. Auch für Frauen und Mädchen gibt es gute Chancen. Neben den klassischen Frauenberufen wie Konditorei-, Bäckerei- und Fleischereifachverkäuferin, Frisörin sowie Konditorin lässt sich eine deutliche Zunahme der Mädchen in vielen Ausbildungsbereichen feststellen. So sind schon heute fast 25 Prozent aller Auszubildenden im Handwerk junge Frauen.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gerade im Handwerk die Arbeitsplätze sicher, wirtschaftlich attraktiv und zukunftssicher sind. Das gilt auch heute noch. Andererseits gingen auch am märkischen Handwerk die Strukturveränderungen der vergangenen Jahre nicht spurlos vorüber. So wird es ein Problem der nächsten Jahre sein, für viele Handwerksbetriebe einen passenden Nachfolger zu finden. Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft bemühen sich hier verstärkt um Beratungsangebote für Handwerksmeister, die ihr Unternehmen abgeben, und für Existenzgründer, die einen Handwerksbetrieb übernehmen wollen.
Berufsbildungszentrum (BBZ) Iserlohn
Das Berufsbildungszentrum der Kreishand-werkerschaft Märkischer Kreis
e.V. (BBZ) wurde 1984 mit der Zielsetzung gegründet, eine
qualifizierte, ergänzende, überbetriebliche Unterweisung von
Auszubildenden sowie ein breit gefächertes Leistungsangebot im Bereich
der Fort- und Weiter-bildung für Jugendliche und Erwachsene im
Handwerk zu gewährleisten. Darüber hinaus werden zum Teil in
enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung vielfältige
Umschulungs- und Fortbildungsmaßnahmen in technischen,
kaufmännischen und pflegerischen Berufen durchgeführt. In den
Jahren seines Bestehens hat das BBZ einen nicht mehr wegzudenkenden Platz
in der Aus- und Weiterbildungspalette der Wirtschaft im Märkischen
Kreis eingenommen.
Die Vermittlung der gestiegenen Anforderungen am Arbeitsmarkt, verbunden mit den optimalen Möglichkeiten die erforderliche Hochtechnologie in qualifizierter Form anzubieten, haben dem Berufsbildungszentrum in Iserlohn weit über die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens hinaus Anerkennung verschafft. Die Einrichtung verfügt über eine 6.500 Quadratmeter große Ausbildungsfläche. Auf dieser wird in den Fachbereichen Hoch-, Straßen-, Betonbau, Stuckbereich, Fliesenleger, Werkzeug- und Maschinenbau unterrichtet. Auch eine Schweiß-Kursstätte des Deutschen Schweißverbandes wird unterhalten. Frisöre, Konditoren, Konditorei-Fachverkäuferinnen, Rolladen- und Jalousiebauer sowie das Kfz-Handwerk gehören ebenfalls zu den Handwerksbereichen, in denen praktisch unterwiesen wird. Neu hinzugekommen sind eine Universalausbildungsstätte und eine moderne Malerwerkstatt. Im Baubereich werden auch Restaurierungs-Lehrgänge, eine Werkpolierausbildung und eine Straßenbau-Meisterschule angeboten. 1995 hat das BBZ zusätzlich zur seit neun Jahren bestehenden Konditoren-Meisterschule auch eine Frisör-Meisterschule ins Leben gerufen.
Mit Unterstützung des Bundesinstitutes für berufliche Bildung und des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ist es 1995 gelungen, einen neuen und modernen Anbau für die computerunterstützte Aus- und Weiterbildung in Betrieb zu nehmen. So kann heute auf dem Dröscheder Feld in Iserlohn mit modernster Technik in den Fachbereichen CNC und CAD ausgebildet werden. Mit dieser Investition von rund zwei Millionen Euro gehört das BBZ zu den modernsten Ausbildungsstätten dieser Art in Südwestfalen. Die Bereiche Steuerungstechnik, Hydraulik/Pneumatik inklusive der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) runden die Servicepalette ab.
Ein vollkommen neues Gebiet der Weiterbildung bzw. der Umschulung beschreitet das Zentrum mit der Maßnahme Haus- und Familienpflege. Hier wird in einer 18-monatigen Vollausbildung speziell Frauen die Möglichkeit gegeben, sich zur staatlich geprüften Haus- und Familienpflegerin ausbilden zu lassen. Auch diese Maßnahme wird gut angenommen. Heute werden im Berufsbildungszentrum in der handwerklichen überbetrieblichen Berufsausbildung und in begleitenden Lehrgängen sowie Meisterschulen zwischen 250 und 300 junge Menschen täglich unterrichtet. Damit trägt das BBZ der Kreishandwerkerschaft in hohem Maße dazu bei, jungen Menschen eine fundierte und praxisorientierte Berufsausbildung zu garantieren.
Die Vermittlung der gestiegenen Anforderungen am Arbeitsmarkt, verbunden mit den optimalen Möglichkeiten die erforderliche Hochtechnologie in qualifizierter Form anzubieten, haben dem Berufsbildungszentrum in Iserlohn weit über die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens hinaus Anerkennung verschafft. Die Einrichtung verfügt über eine 6.500 Quadratmeter große Ausbildungsfläche. Auf dieser wird in den Fachbereichen Hoch-, Straßen-, Betonbau, Stuckbereich, Fliesenleger, Werkzeug- und Maschinenbau unterrichtet. Auch eine Schweiß-Kursstätte des Deutschen Schweißverbandes wird unterhalten. Frisöre, Konditoren, Konditorei-Fachverkäuferinnen, Rolladen- und Jalousiebauer sowie das Kfz-Handwerk gehören ebenfalls zu den Handwerksbereichen, in denen praktisch unterwiesen wird. Neu hinzugekommen sind eine Universalausbildungsstätte und eine moderne Malerwerkstatt. Im Baubereich werden auch Restaurierungs-Lehrgänge, eine Werkpolierausbildung und eine Straßenbau-Meisterschule angeboten. 1995 hat das BBZ zusätzlich zur seit neun Jahren bestehenden Konditoren-Meisterschule auch eine Frisör-Meisterschule ins Leben gerufen.
Mit Unterstützung des Bundesinstitutes für berufliche Bildung und des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ist es 1995 gelungen, einen neuen und modernen Anbau für die computerunterstützte Aus- und Weiterbildung in Betrieb zu nehmen. So kann heute auf dem Dröscheder Feld in Iserlohn mit modernster Technik in den Fachbereichen CNC und CAD ausgebildet werden. Mit dieser Investition von rund zwei Millionen Euro gehört das BBZ zu den modernsten Ausbildungsstätten dieser Art in Südwestfalen. Die Bereiche Steuerungstechnik, Hydraulik/Pneumatik inklusive der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) runden die Servicepalette ab.
Ein vollkommen neues Gebiet der Weiterbildung bzw. der Umschulung beschreitet das Zentrum mit der Maßnahme Haus- und Familienpflege. Hier wird in einer 18-monatigen Vollausbildung speziell Frauen die Möglichkeit gegeben, sich zur staatlich geprüften Haus- und Familienpflegerin ausbilden zu lassen. Auch diese Maßnahme wird gut angenommen. Heute werden im Berufsbildungszentrum in der handwerklichen überbetrieblichen Berufsausbildung und in begleitenden Lehrgängen sowie Meisterschulen zwischen 250 und 300 junge Menschen täglich unterrichtet. Damit trägt das BBZ der Kreishandwerkerschaft in hohem Maße dazu bei, jungen Menschen eine fundierte und praxisorientierte Berufsausbildung zu garantieren.


